Es war hart... Es war heiss...
So ungefähr lässt sich mein erster Ironman-Triathlon am besten beschreiben... Ich litt wie die Sau, gab gefühlte 5mal vorzeitig auf und es ist einfach nicht gerade ideal, wenn man bereits auf der Bikestrecke merkt, dass all das Sonnen-Creme-eincremen sinnlos ist und man am nächsten Tag einen extremen Sonnenbrand haben wird... Was für Probleme :)))
Aber von Anfang an...
Am Samstag zuerst Schwingen in Herisau. Nein, nicht gerade in der Nähe von Rapperswil, wo am Sonntag der Ironman sein würde, aber trotzdem musste ich mein Rennrad und meine weitere Triathlon-Ausrüstung irgendwie nach Rapperswil bringen. Die Anmeldung musste am Samstag erfolgen und all das Zeugs musste wie gesagt auch am Samstag in der Wechselzone eingecheckt werden. Also, auf nach Rapperswil, wieder zurück nach Herisau und am Abend wieder mit der ganzen Familie nach Rapperswil.... Schweizer-Reisli :))
Bereits am Samstag war es auf dem Schwingplatz scheisse heiss und ich dachte mir die ganze Zeit "zum Glück hat der Wetterbericht morgen "nur" 24 Grad und Bewölkung". Ich möchte hiermit Jörg Wetterfrosch Kachelmann und dem Meteo-Team noch für die extrem genaue Wettervorhersage danken!!!
Bereits am Samstag merkte ich, dass dies keine "jekami-Veranstaltung" (JEder KAnn MItmachen) ist. Ich war der einzige mit einem "Leicht-Fettleibigen-Körper", alle andern hatten einen Körperfettanteil unter 10%. Die Fahrräder der andern waren alle rund 2-3mal so teuer wie meins, hatten Bremsen, Gangschaltung und irgendwelche Computer am Triathlon-Lenker und waren natürlich auf Körpergrösse und Gewicht angepasst... Die Helme waren windschnittig und ausser mir hatten rund eine Handvoll andere kurze Neopren-Anzüge. Man erklärte mir, dass man mit langem Neopren-Anzug besser auf dem Wasser liegt und der Wasserwiderstand viel kleiner sei!!! Aha!!! Wasserwiderstand?? Besser auf dem Wasser liegt?? Häää... Ihr seht, ich bin ein Vollamateur!!
Dafür kenne ich alle Gummibärli-Sorten und kann 4-5 Mandelgipfel nacheinander essen!!!
Zur extremen Überraschung hatte ich doch tatsächlich nichts vergessen und musste für einmal nicht noch das halbe Material nachkaufen. So ging es dann am Sonntag an den Start und während sich die anderen einschwammen (einschwummen? einschwimmten?), schlurfte ich immer noch halbverschlafen mit den FlipFlops durch die Gegend!! Auch wenn ich manchmal übertreibe, es geht wirklich in diese Richtung, ich fühle mich immer irgendwie deplatziert an diesen Rennen :))
Ich habe schon ein paarmal beschrieben, wie das mit dem Schwimmen in der Masse so ist. Man fühlt sich eingeengt, erhält viele Ellbogen und Fusstritte und hat fast keine Luft. Doch dieses Mal war es extrem. Ich schwamm los und dachte nach rund 200 Meter bereits, dass das das Ende ist. Ich hatte super keine Luft, hyperventilierte und suchte nach einem Beiboot, da ich voll in Panik geriet. Jetzt wirklich ohne Scheiss, ich wollte aufhören und zog bereits meinen Neopren-Anzug bis zur Hüfte aus. Ich war letzter meiner Kategorie und sah die nächste Alterskategorie sich bereits "parat" machen. Doch ohne Neopren merkte ich, dass sich die Lunge wieder mit Luft füllt und machte zwei/drei Kraulzüge. Es ging wieder... Leider war ich letzter, aber hatte ja noch fast eine Stunde Zeit um aufzuholen. Mit dem Neopren an den Füssen baumeln zog ich von dannen und hatte schlussendlich auch noch den einen oder anderen eingeholt....
Wechsel aufs Fahrrad problemlos... Irgendwie gab mir das Schwimmerlebnis eine gewisse Lockerheit, ich genoss die zwei Runden auf dem Rennrad und sah mir 3 Stunden lang die Hinterwelt von Rapperswil an. Es hatte zwei ganz mühsame Steigungen drin, rund 1600 Höhenmeter waren es insgesamt, aber wie gesagt, es stimmte einfach und ohne grosse Plagereien brachte ich das "Velölen" hinter mich. Ich war rund 4 Stunden unterwegs und dachte eine Zeit unter 6 Stunden sollte jetzt möglich sein, denn einen Halbmarathon laufe ich ansonsten locker in 1:30 Stunden....
Somit kommen wir wieder zu der Wetterprognose...
Wolken => nix
25 Grad => ungefähr, einfach plus 7 Grad => 32 GRAD!!!!
Regen => erst als ich am Abend im Bett lag!!!
Bereits beim Wechsel auf die Laufstrecke merkte ich leichte Blasen von der Sonne am Oberarm, das kommt ja gut... Die ersten 10 km gingen noch irgendwie, all 1,5 km wurde man von einem Gartenschlauch abgespritzt, 1,5 km später war man einfach wieder "furztrocken". Die zweite Rund war extrem hart. Ich bin doch schon den einen oder anderen Marathon gelaufen oder habe andere sportlichen Aktivitäten hinter mir, aber das war das härteste, was ich bisher gemacht habe. Ich litt wie ein Hund, es war soooo heiss, einfach nur brutal...
Ich hangelte mich irgendwie von Kilometer zu Kilometer, fluchte vor mich hin und verfluchte mich und den Rest der Welt. Die doofe Laufstrecke geht doch tatsächlich an 3 Freibädern vorbei und ca. 50% der Zeit läuft man am See entlang. Sehr motivieren, wenn man bei 32 Grad durch die Gegend rennt. Ich sah mich diverse Mal einfach in den See springen und erwürgte all die Badibesucher in Gedanken. In einer Badehose kann ich auch locker "es ist nicht mehr weit" rufen!!!
Aber jo, irgendwie kam ich ins Ziel und nahm müde, aber stolz meine Medaille in Empfang.
Es war ein Riesenerlebnis und am Tag danach ging es mir eigentlich überraschend gut. Klar bin ich müde, aber kein Muskelkater, keine Verletzungen, keine anderen Abnützungserscheinungen...
Wenn nur der Sonnenbrand nicht wäre :)) Oder besser gesagt die leichten Verbrennungen :)))
So, und jetzt trainiere ich mir in den letzten paar Wochen noch gschnell ein Sixpack an :))
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Dienstag, 9. Juni 2015
Mittwoch, 8. April 2015
So, jetzt aber....
.... fertig lustig!!
Ostern ist vorbei, das Piemont ist 5 Stunden Autofahrt entfernt, die Osterhasen werden wieder links liegen gelassen (au wenn's überall 50% Rabatt git!!) und das Training wird intensiviert....
Nur noch rund 2 Monate bis zum Ironman in Rapperswil... Bis dann wird auch der Eishockey-Abstieg in Rapperswil wohl verdaut sein und die Leute werden die Athleten (und Kasperli Schlegel) insbrünstig unterstützen. So stelle ich es mir mal vor...
Zurück zu Ostern und den Osterhasen...
Also eigentlich wollten wir ja beim alljährlichen Staustehen über Ostern mitmachen, aber irgendwie klappt das nie!!! Wir machen alles richtig, fahren am Gründonnerstag nach der Arbeit ab, kehren an Ostern zur besten Stau-Steh-Zeit wieder zurück, aber wieder hatten wir freie Fahrt. Was machen wir falsch?? Ok, natürlich gehts nicht durch den Gotthard, aber trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie flüssig der Verkehr läuft...
Im Piemont angekommen gab es zuerst gleich mal was zu essen, hey, während einer 5stündigen Fahrt kommt auch der Hunger. Da macht es keinen Unterschied, dass es auf dem Weg in Bellinzona und bei einem Autogrill schon etwas gab. Im Piemont selber war es die erste Mahlzeit!!!
Das mit dem Essen zog ich dann drei Tage konsequent durch... Die Schwiegermutter verwöhnte uns wieder nach Strich und Faden. Dann brachte der Osterhase wieder viel zu viele Hasen und zack, schon waren die guten Vorsätze wieder am A..., äh, Popo....
Apropos Hasen... Früher gab es zu Ostern Schokoladenhasen und Zuckereier... Wow, was hatten wir für eine Freude!!! Heute ist das anders... Nebst Weihnachten sei Ostern zum grössten Konsumfest des Jahres geworden. Die Kleinen erhalten noch Lego, neue Fahrräder, Trampolins, Skateboards undandere Dinge... Man will nicht zu viel Schokolade schenken, daher gibt es sonst noch etwas dazu!!!
Finde ich irgendwie doof, oder nicht?? Fragt mal eure Kinder was an Ostern überhaupt passiert ist, das ist immer wieder lustig (danke Radio Energy für die tolle Reportage, hahaha, das war ulkig).
Unsere Kinder sind (noch) zufrieden mit etwas Schokolade, hoffe das bleibt noch etwas so... Und sie wissen sogar was an Ostern überhaupt passiert ist...
Auf meiner "Gut-gemacht-Seite" wurde auch fleissig trainiert. Wie immer bin ich durch die Hügellandschaft des Piemonts gerannt und so versucht, den einen oder anderen Osterhasen wieder rauszuschwitzen. Zuhause wurde noch etwas mit Gewichten trainiert und schon war wieder Alltag angesagt...
Das Zügeln habe ich hinter mir, Ostern ist abgehakt und das Schwingfest in Trimmis auch wieder Geschichte (für dieses Jahr).... Somit habe ich jetzt Zeit für anderes... Ach ja, mein Triathlon...
Ich habe es wieder geschafft, mit dem Training brutal in den Rückstand zu geraten. Beim Umzug ist mir aufgefallen, dass ich noch ein Rennrad habe :)))
Diese Woche habe ich es schonmal geschafft eine Runde mit dem Rad im Quartier zu drehen, ein Fahrtüchtigkeits-Test sozusagen....
Zur allgemeinen Beruhigung... Es läuft :)))
Am Samstag ist zudem die erste Trainingsrunde eingeplant. Klein-Abdi hat in Fläsch ein Schwingfest und ich werde das Rennrad mitnehmen, um eine Runde zu drehen. Zudem habe ich auch bei der Ernährung auf Trainings-Modus umgestellt. Die Schokohasen mussten für Thunfisch, Hüttenkäse, Nüsse und Protein-Shakes ein wenig Platz machen... Für den Moment :))
Hoffe das werde ich so konsequent machen, wie ich auch konsequent jeden Schokohasen gegessen habe, der mir über den Weg gehoppelt ist...
Ostern ist vorbei, das Piemont ist 5 Stunden Autofahrt entfernt, die Osterhasen werden wieder links liegen gelassen (au wenn's überall 50% Rabatt git!!) und das Training wird intensiviert....
Nur noch rund 2 Monate bis zum Ironman in Rapperswil... Bis dann wird auch der Eishockey-Abstieg in Rapperswil wohl verdaut sein und die Leute werden die Athleten (und Kasperli Schlegel) insbrünstig unterstützen. So stelle ich es mir mal vor...
Zurück zu Ostern und den Osterhasen...
Also eigentlich wollten wir ja beim alljährlichen Staustehen über Ostern mitmachen, aber irgendwie klappt das nie!!! Wir machen alles richtig, fahren am Gründonnerstag nach der Arbeit ab, kehren an Ostern zur besten Stau-Steh-Zeit wieder zurück, aber wieder hatten wir freie Fahrt. Was machen wir falsch?? Ok, natürlich gehts nicht durch den Gotthard, aber trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wie flüssig der Verkehr läuft...
Im Piemont angekommen gab es zuerst gleich mal was zu essen, hey, während einer 5stündigen Fahrt kommt auch der Hunger. Da macht es keinen Unterschied, dass es auf dem Weg in Bellinzona und bei einem Autogrill schon etwas gab. Im Piemont selber war es die erste Mahlzeit!!!
Das mit dem Essen zog ich dann drei Tage konsequent durch... Die Schwiegermutter verwöhnte uns wieder nach Strich und Faden. Dann brachte der Osterhase wieder viel zu viele Hasen und zack, schon waren die guten Vorsätze wieder am A..., äh, Popo....
Apropos Hasen... Früher gab es zu Ostern Schokoladenhasen und Zuckereier... Wow, was hatten wir für eine Freude!!! Heute ist das anders... Nebst Weihnachten sei Ostern zum grössten Konsumfest des Jahres geworden. Die Kleinen erhalten noch Lego, neue Fahrräder, Trampolins, Skateboards undandere Dinge... Man will nicht zu viel Schokolade schenken, daher gibt es sonst noch etwas dazu!!!
Finde ich irgendwie doof, oder nicht?? Fragt mal eure Kinder was an Ostern überhaupt passiert ist, das ist immer wieder lustig (danke Radio Energy für die tolle Reportage, hahaha, das war ulkig).
Unsere Kinder sind (noch) zufrieden mit etwas Schokolade, hoffe das bleibt noch etwas so... Und sie wissen sogar was an Ostern überhaupt passiert ist...
Auf meiner "Gut-gemacht-Seite" wurde auch fleissig trainiert. Wie immer bin ich durch die Hügellandschaft des Piemonts gerannt und so versucht, den einen oder anderen Osterhasen wieder rauszuschwitzen. Zuhause wurde noch etwas mit Gewichten trainiert und schon war wieder Alltag angesagt...
Das Zügeln habe ich hinter mir, Ostern ist abgehakt und das Schwingfest in Trimmis auch wieder Geschichte (für dieses Jahr).... Somit habe ich jetzt Zeit für anderes... Ach ja, mein Triathlon...
Ich habe es wieder geschafft, mit dem Training brutal in den Rückstand zu geraten. Beim Umzug ist mir aufgefallen, dass ich noch ein Rennrad habe :)))
Diese Woche habe ich es schonmal geschafft eine Runde mit dem Rad im Quartier zu drehen, ein Fahrtüchtigkeits-Test sozusagen....
Zur allgemeinen Beruhigung... Es läuft :)))
Am Samstag ist zudem die erste Trainingsrunde eingeplant. Klein-Abdi hat in Fläsch ein Schwingfest und ich werde das Rennrad mitnehmen, um eine Runde zu drehen. Zudem habe ich auch bei der Ernährung auf Trainings-Modus umgestellt. Die Schokohasen mussten für Thunfisch, Hüttenkäse, Nüsse und Protein-Shakes ein wenig Platz machen... Für den Moment :))
Hoffe das werde ich so konsequent machen, wie ich auch konsequent jeden Schokohasen gegessen habe, der mir über den Weg gehoppelt ist...
Mittwoch, 18. März 2015
Wia gsait, bin dabi...
Tach allerseits.... ich wäre dann wieder von der Kreativpause zurück :))
Was ist auf der Welt auch alles passiert in der Zwischenzeit?!?!
Griechenland war pleite, wurde saniert, ist jetzt wieder pleite; Bayern München ist bereits jetzt gefühlter Champions-League-Sieger (und Deutscher Meister und Pokalsieger und Weltmeister aller Klassen); der HCD ist Schweizer Meister im Eishockey (oder no nit??); endlich wissen wir, mit welcher Uhr wir zukünftig unsere Haustüre öffnen und unsere Kinder überwachen werden (mit keiner!); der EHC Arosa spielt aufgrund der sportlichen Erfolge im nächsten Jahr in der Nati B (Comeback Lindemanns, Lolo Schmid und Eggi Salis??); und und und....
Ich selber war etwas im "Saich", einmal mehr... Daher auch nicht all zu viele Einträge in den letzten zwei Wochen... Sorry... Soll ich jetzt lange klagen?? Ach, ein kurzer Überblick sollte reichen:
- Zügelvorbereitungen
- Unihockey Klein-Mätthu
- Steuererklärung
- Schwingfestvorbereitungen => NIT VERGESSA!!!!
- Hochzeiten organsieren (bin voll dr Trauzüg und Tätschmeister und so!)
- GTA V auf der PS4
- House of Cards Season 3
- Zelda Majoras Mask auf dem New 3DS XL
- usw. usw.
Ach ja, fleissig am trainieren bin ich ja auch noch :))
Ich habe mich nämlich offiziell dazu entschieden, anfangs Juni (um genau zu sein am 7. Juni 2015) mit meinem Fanclub (meine Familie) nach Rapperswil zu fahren, um am Ironman teilzunehmen. Das ist nicht der neuste Teil der Kinofilme, sondern ein Triathlon...
Dafür sollte ich jetzt natürlich trainieren. Und meine Frau stellte mir folgende "Auflage" für ihre Unterstützung, die das Herz jedes "Hobby-Sportlers" in die Höhe schiessen lässt
=> aber melde dich nur an, wenn du auch 5-6 in der Woche trainieren gehst!!!!
Ich werde quasi zum Training gezwungen :)))
Habe ich nicht die Beste aller besten Frauen???
Als braver Ehemann folge ich natürlich ihrem Rat. Das Krafttraining muss für die nächsten Monate etwas in den Hintergrund rücken... Hintergrund, nicht verschwinden!!!
Ich war bereits zweimal im Chlor-Becken des Hallenbades in Chur und plantschte 3km im Wasser rum. Ich denke jedoch, dass im See schwimmen irgendwie strenger wird. 120 Bahnen und jedesmal schön am Beckenrand abstossen bei der Kehre liegt im Zürisee wohl nicht drin :))...
Auf dem Rennrad war ich noch nicht. Ich habe jedoch mein erstes Tüüürli am Donnerstag (also moora!) Nachmittag eingeplant. Mal schauen ob das Rennrad noch funktioniert. Irgendwie dreht sich mir jetzt schon der Magen, wenn ich an stundenlanges "Velölen" am Triathlon denke... Aber ja, werde es schon überleben... Irgendwie...
Somit sind wir beim Joggen angelangt....
Im März habe ich bereits 110km abgespuhlt, also mehr als im Dezember, Januar und Februar zusammen, hahaha... Soll noch einer sagen dass ich den Ernst der Lage nicht erkannt habe!!!
Es macht bei wärmeren Temperaturen einfach mehr Spass, in der Gegend rumzurennen. Zudem habe ich eine Riesenfreude an meinem neuen Adidas Boost.
Ich bin also wirklich fleissig... Ich habe jedoch das Gefühl, dass viel Ausdauertraining auch den Hunger irgendwie "unterstützt und fördert". Ich könnte die ganze Zeit essen und habe Hunger!! Ob sich das auf die Waage auswirken wird?? Wir werden sehen.... Auch egal, es gibt zur Zeit ja überall soviel Osterhasen, ich werde nicht verhungern :))
So, muss jetzt ins Training... Wünsche euch bereits jetzt ein schönes Wochenende... Man liest sich
Was ist auf der Welt auch alles passiert in der Zwischenzeit?!?!
Griechenland war pleite, wurde saniert, ist jetzt wieder pleite; Bayern München ist bereits jetzt gefühlter Champions-League-Sieger (und Deutscher Meister und Pokalsieger und Weltmeister aller Klassen); der HCD ist Schweizer Meister im Eishockey (oder no nit??); endlich wissen wir, mit welcher Uhr wir zukünftig unsere Haustüre öffnen und unsere Kinder überwachen werden (mit keiner!); der EHC Arosa spielt aufgrund der sportlichen Erfolge im nächsten Jahr in der Nati B (Comeback Lindemanns, Lolo Schmid und Eggi Salis??); und und und....
Ich selber war etwas im "Saich", einmal mehr... Daher auch nicht all zu viele Einträge in den letzten zwei Wochen... Sorry... Soll ich jetzt lange klagen?? Ach, ein kurzer Überblick sollte reichen:
- Zügelvorbereitungen
- Unihockey Klein-Mätthu
- Steuererklärung
- Schwingfestvorbereitungen => NIT VERGESSA!!!!
- Hochzeiten organsieren (bin voll dr Trauzüg und Tätschmeister und so!)
- GTA V auf der PS4
- House of Cards Season 3
- Zelda Majoras Mask auf dem New 3DS XL
- usw. usw.
Ach ja, fleissig am trainieren bin ich ja auch noch :))
Ich habe mich nämlich offiziell dazu entschieden, anfangs Juni (um genau zu sein am 7. Juni 2015) mit meinem Fanclub (meine Familie) nach Rapperswil zu fahren, um am Ironman teilzunehmen. Das ist nicht der neuste Teil der Kinofilme, sondern ein Triathlon...
Dafür sollte ich jetzt natürlich trainieren. Und meine Frau stellte mir folgende "Auflage" für ihre Unterstützung, die das Herz jedes "Hobby-Sportlers" in die Höhe schiessen lässt
=> aber melde dich nur an, wenn du auch 5-6 in der Woche trainieren gehst!!!!
Ich werde quasi zum Training gezwungen :)))
Habe ich nicht die Beste aller besten Frauen???
Als braver Ehemann folge ich natürlich ihrem Rat. Das Krafttraining muss für die nächsten Monate etwas in den Hintergrund rücken... Hintergrund, nicht verschwinden!!!
Ich war bereits zweimal im Chlor-Becken des Hallenbades in Chur und plantschte 3km im Wasser rum. Ich denke jedoch, dass im See schwimmen irgendwie strenger wird. 120 Bahnen und jedesmal schön am Beckenrand abstossen bei der Kehre liegt im Zürisee wohl nicht drin :))...
Auf dem Rennrad war ich noch nicht. Ich habe jedoch mein erstes Tüüürli am Donnerstag (also moora!) Nachmittag eingeplant. Mal schauen ob das Rennrad noch funktioniert. Irgendwie dreht sich mir jetzt schon der Magen, wenn ich an stundenlanges "Velölen" am Triathlon denke... Aber ja, werde es schon überleben... Irgendwie...
Somit sind wir beim Joggen angelangt....
Im März habe ich bereits 110km abgespuhlt, also mehr als im Dezember, Januar und Februar zusammen, hahaha... Soll noch einer sagen dass ich den Ernst der Lage nicht erkannt habe!!!
Es macht bei wärmeren Temperaturen einfach mehr Spass, in der Gegend rumzurennen. Zudem habe ich eine Riesenfreude an meinem neuen Adidas Boost.
Ich bin also wirklich fleissig... Ich habe jedoch das Gefühl, dass viel Ausdauertraining auch den Hunger irgendwie "unterstützt und fördert". Ich könnte die ganze Zeit essen und habe Hunger!! Ob sich das auf die Waage auswirken wird?? Wir werden sehen.... Auch egal, es gibt zur Zeit ja überall soviel Osterhasen, ich werde nicht verhungern :))
So, muss jetzt ins Training... Wünsche euch bereits jetzt ein schönes Wochenende... Man liest sich
Montag, 5. Januar 2015
Der letzte Versuch
Hallo mal wieder...
Wie fängt man nach 2 Wochen "Blog-Abstinenz" wieder an?? Ich denke mal ein grosses-dickes-fettes-von-Herzen-kommendes "A guats Neus" kann nicht schaden, oder??
Wünsche euch alles Gute, bleibt gesund, bleibt munter, bleibt nett und natürlich weiterhin treue Leser, hahaha....
Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage, habt gut und viel gegessen (es ist kalt draussen, da braucht man Reserven!!), tolle Geschenke erhalten und habt euch gut erholt...
Meine Feiertage waren "uu huara guat". Wenn ich so zurückblicke, stellen sich jedoch zuerst einmal ein paar ungeklärte Fragen:
- Warum habe ich soviel und so ungesund gegessen??
- Wer hat all das Essen überhaupt immer gekocht, zubereitet und eingekauft??
- Warum standen überall wo man hinschaute Guatzli, Schokolade und andere Süssigkeiten??
- Warum dachte ich Anfangs Dezember, das in diesem Jahr alles anders wird?? :)))
Weihnachten waren wir zuerst in der "Casa Schlegel", also zuhause. Danach ging es traditionsgemäss nach Italien zur Schwiegermutter. Im Piemont, wo sie wohnt, ist der Tagesrhythmus relativ einfach... Morgenessen, danach Vorbereitungen für das Mittagessen, 11:00 Uhr Apéro, danach Mittagessen bis ca. 15:00 Uhr (inkl. Käseplatte, Dessert, Guatzli, Kaffee, etc.), bis 16:00 Pause, danach wird das Nachtessen vorbereitet, welches um ca. 17:00 Uhr mit dem Apéro beginnt und um ca. 22:00 Uhr endet... Zum Glück schaffte ich es in der 1-Stunden-Pause stets eine Stunde joggen zu gehen, das schlechte Gewissen musste ja beruhigt werden...
Am 30. Dezember Rückfahrt nach Chur. Danach wäre ich ja eigentlich gerne Skifahren gegangen, aber nachdem der Reto G. aus Laax (Kim Jong-un der Weissen Arena (darf ich das schreiben??)) uns Bündnern gesagt hat, wir sollen die Pisten den "Unterländern" überlassen, bin ich halt Langlaufen gegangen. Ich weiss jedoch nicht, ob das überhaupt erlaubt war... Scheisse... Hoffe ich bin da nicht zuweit gegangen... Habe ich den "Auswärtigen" echt ihren Freiraum gestohlen?? Habe jetzt ein bisschen ein schlechtes Gewissen... Ich hoffe, dass die Langlaufpisten für die "Einheimischen" freigegeben wurden, nicht dass ich da voll in ein "Fettnäpfli" getreten bin!!!
Ich war wirklich fleissig in Sachen "Langläufeln". Ich habe mir sogar eine neue Ausrüstung gekauft.
Jahrelang wurde mir gesagt, dass meine Langlauf-Ausrüstung alt sei. Dabei waren die Dinger nur etwa 15 Jahre alt. Der Belag löste sich wirklich langsam vom Ski und nachdem mir der Detailshandel-Fachmann-Berater vom Sporthändler mit dem hellblauen Zeichen im Wiesentalquartier (Werbung wird nur noch bei entsprechendem Sponsoring gemacht, hahaha) erzählte, dass mein Bindungs- und Schuhsystem gar nicht mehr hergestellt wird, war wohl wirklich Zeit für ein Wechsel. Wow, der neue Fischer-Ski läuft wie geschmiert, jetzt weiss ich endlich warum mich in den letzten Jahren alle ausgelacht haben (Notiz an mich selber: regelmässiger wachsen, Wachs hält nicht 15 Jahre!!).
Silvester war seeeeeeeeeehr gemütlich und lustig bei Hulki Ken. Der Hulki hat unaufhörlich frischen Zopf und Fondue gebracht und als guter Gast habe ich einfach weiter gegessen bis ich fast geplatzt bin. Ist das nicht nett von mir?? Aber das war ja noch im letzten Jahr, da durfte ich ja noch "sündigen" :))
Ich war aber sportlich sehr fleissig in den letzten zwei Wochen. Habe zuhause gesteppt, war im Fitness Gewichte stemmen, am joggen, langläufeln und zwischendrin sogar noch schwimmen. Es wurde viel gegessen, aber auch viel Sport getrieben... Ich bin voll der "Glas-Halb-Voll-Typ" glaube ich :)))
Konkrete Vorsätze habe ich mir eigentlich nicht genommen, eher Ziele... Komplett etwas anderes, oder nicht?? ;)))
Das erste Ziel wäre der 7. Juni 2015. Dann ist nämlich der Ironman in Rapperswil. Und irgendwie habe ich mir gedacht das wäre doch noch sauglatt, einen Ironman zu absolvieren. 1.9 km schwimmen ist ja ein Klacks, 90 km "velölen" ist sicher irgendwie machbar, der Halbmarathon zum Abschluss ist ja fast schon ein Witz, bin ja schliesslich schon mal 100 km gerannt. Ok, alles zusammen stellt eine ernstzunehmende Hürde dar, aber Anfangs Jahr ist man ja noch voller Elan :))
Das zweite Ziel ist der 31. Juli 2015. Bis dann muss/will/soll ich ein Sixpack haben. Jetzt aber wirklich wirklich... In den letzten zwei Sommer (Sömmer?? Hmmm..) hat es nicht geklappt, aber da ja aller guten Dinge drei sind, gibt es einen letzten (wirklich jetzt!) Versuch. Bis dann wird gebloggt, trainiert, gesund gegessen und so weiter... Ob, wie und in welcher Form danach weiter gebloggt wird, weiss ich noch nicht, aber hey, wir haben ja mindestens noch 7 gemeinsame Monate...
Ich freu mich drauf....
Wie fängt man nach 2 Wochen "Blog-Abstinenz" wieder an?? Ich denke mal ein grosses-dickes-fettes-von-Herzen-kommendes "A guats Neus" kann nicht schaden, oder??
Wünsche euch alles Gute, bleibt gesund, bleibt munter, bleibt nett und natürlich weiterhin treue Leser, hahaha....
Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage, habt gut und viel gegessen (es ist kalt draussen, da braucht man Reserven!!), tolle Geschenke erhalten und habt euch gut erholt...
Meine Feiertage waren "uu huara guat". Wenn ich so zurückblicke, stellen sich jedoch zuerst einmal ein paar ungeklärte Fragen:
- Warum habe ich soviel und so ungesund gegessen??
- Wer hat all das Essen überhaupt immer gekocht, zubereitet und eingekauft??
- Warum standen überall wo man hinschaute Guatzli, Schokolade und andere Süssigkeiten??
- Warum dachte ich Anfangs Dezember, das in diesem Jahr alles anders wird?? :)))
Weihnachten waren wir zuerst in der "Casa Schlegel", also zuhause. Danach ging es traditionsgemäss nach Italien zur Schwiegermutter. Im Piemont, wo sie wohnt, ist der Tagesrhythmus relativ einfach... Morgenessen, danach Vorbereitungen für das Mittagessen, 11:00 Uhr Apéro, danach Mittagessen bis ca. 15:00 Uhr (inkl. Käseplatte, Dessert, Guatzli, Kaffee, etc.), bis 16:00 Pause, danach wird das Nachtessen vorbereitet, welches um ca. 17:00 Uhr mit dem Apéro beginnt und um ca. 22:00 Uhr endet... Zum Glück schaffte ich es in der 1-Stunden-Pause stets eine Stunde joggen zu gehen, das schlechte Gewissen musste ja beruhigt werden...
Am 30. Dezember Rückfahrt nach Chur. Danach wäre ich ja eigentlich gerne Skifahren gegangen, aber nachdem der Reto G. aus Laax (Kim Jong-un der Weissen Arena (darf ich das schreiben??)) uns Bündnern gesagt hat, wir sollen die Pisten den "Unterländern" überlassen, bin ich halt Langlaufen gegangen. Ich weiss jedoch nicht, ob das überhaupt erlaubt war... Scheisse... Hoffe ich bin da nicht zuweit gegangen... Habe ich den "Auswärtigen" echt ihren Freiraum gestohlen?? Habe jetzt ein bisschen ein schlechtes Gewissen... Ich hoffe, dass die Langlaufpisten für die "Einheimischen" freigegeben wurden, nicht dass ich da voll in ein "Fettnäpfli" getreten bin!!!
Ich war wirklich fleissig in Sachen "Langläufeln". Ich habe mir sogar eine neue Ausrüstung gekauft.
Jahrelang wurde mir gesagt, dass meine Langlauf-Ausrüstung alt sei. Dabei waren die Dinger nur etwa 15 Jahre alt. Der Belag löste sich wirklich langsam vom Ski und nachdem mir der Detailshandel-Fachmann-Berater vom Sporthändler mit dem hellblauen Zeichen im Wiesentalquartier (Werbung wird nur noch bei entsprechendem Sponsoring gemacht, hahaha) erzählte, dass mein Bindungs- und Schuhsystem gar nicht mehr hergestellt wird, war wohl wirklich Zeit für ein Wechsel. Wow, der neue Fischer-Ski läuft wie geschmiert, jetzt weiss ich endlich warum mich in den letzten Jahren alle ausgelacht haben (Notiz an mich selber: regelmässiger wachsen, Wachs hält nicht 15 Jahre!!).
Silvester war seeeeeeeeeehr gemütlich und lustig bei Hulki Ken. Der Hulki hat unaufhörlich frischen Zopf und Fondue gebracht und als guter Gast habe ich einfach weiter gegessen bis ich fast geplatzt bin. Ist das nicht nett von mir?? Aber das war ja noch im letzten Jahr, da durfte ich ja noch "sündigen" :))
Ich war aber sportlich sehr fleissig in den letzten zwei Wochen. Habe zuhause gesteppt, war im Fitness Gewichte stemmen, am joggen, langläufeln und zwischendrin sogar noch schwimmen. Es wurde viel gegessen, aber auch viel Sport getrieben... Ich bin voll der "Glas-Halb-Voll-Typ" glaube ich :)))
Konkrete Vorsätze habe ich mir eigentlich nicht genommen, eher Ziele... Komplett etwas anderes, oder nicht?? ;)))
Das erste Ziel wäre der 7. Juni 2015. Dann ist nämlich der Ironman in Rapperswil. Und irgendwie habe ich mir gedacht das wäre doch noch sauglatt, einen Ironman zu absolvieren. 1.9 km schwimmen ist ja ein Klacks, 90 km "velölen" ist sicher irgendwie machbar, der Halbmarathon zum Abschluss ist ja fast schon ein Witz, bin ja schliesslich schon mal 100 km gerannt. Ok, alles zusammen stellt eine ernstzunehmende Hürde dar, aber Anfangs Jahr ist man ja noch voller Elan :))
Das zweite Ziel ist der 31. Juli 2015. Bis dann muss/will/soll ich ein Sixpack haben. Jetzt aber wirklich wirklich... In den letzten zwei Sommer (Sömmer?? Hmmm..) hat es nicht geklappt, aber da ja aller guten Dinge drei sind, gibt es einen letzten (wirklich jetzt!) Versuch. Bis dann wird gebloggt, trainiert, gesund gegessen und so weiter... Ob, wie und in welcher Form danach weiter gebloggt wird, weiss ich noch nicht, aber hey, wir haben ja mindestens noch 7 gemeinsame Monate...
Ich freu mich drauf....
Montag, 8. September 2014
I hob's gschafft !!!
Falls ihr nicht zu meinem allerengsten Freundeskreis der allerwichtigsten 300 (Facebook)-Freunden gehört, seid ihr sicher gespannt wie ein Flitzebogen, wie ich mich in Locarno geschlagen habe...
2 Stunden 28 Minuten und 25 Sekunden => Platz 115 von 350 Gestarteten
Wow, bin ich stolz auf mich... Oder so :))
Doch wie kam es dazu... Die Vorzeichen waren nämlich alles andere als gut...
Am Freitag Abend entschloss ich mich noch kurzfristig, ein Abstecherli an den Gänggali-Markt in Chur zu machen. Somit am Samstag um 06:00 Uhr auf, Sachen packen und ab an den Gänggali-Markt. Wie immer "an uuu huara Puff", ein Riesengedränge, der Himmel weinte leicht (as hät tröpflet!) und alle waren bereits zum Sturm auf die besten Plätze bereit... Ich konnte mich mit Ellbogen-Einsatz gut platzieren und machte mich mit meinen Sachen breit. 4 Stunden rumstehen später hatte ich praktisch alles verkauft und dafür über CHF 200.-- mehr im Hosensack.
Dann nach Hause, für den Triathlon gepackt und auf nach Locarno. Zuerst Hotel suchen, 58 Umwege, Gepäck abgeladen und Richtung Startnummern-Ausgabe ans Lido. Wieder 72 Umwege und knapp vor 17:00 Uhr die begehrte Startnummer in den Händen. Ich merkte meine extrem müden Beine und vom vielen Rumstehen und Rumlaufen hatte ich mir zwei Blasen an den Fersen geholt, yeah!!! Vor lauter Wut eine Lasagne zum Znacht bestellt, diese nach kurzer Diskussion mit Ahu gegen ihre Pizza (han i nit gäära Papa) getauscht und somit gab es anstatt ein Pasta-Plausch für mich eine Pizza-Party... Suuuper Vorbereitung!!
Am Sonntag um 06:30 Uhr auf, zum Zmorga und Richtung Start. Dann merkte ich, dass ich sowohl Trinkflasche wie auch den Nummernhalter zuhause vergessen hatte!! Yeah!!! Nummernhalter nachgekauft, Trinkflasche nachgekauft und ab in die Wechselzone um die Konkurrenz zu studieren..
In Locarno hat es genau 350 Startplätze, das heisst dass die Clowndichte relativ uuu sehr gering und die Sixpackdichte relativ sehr hoch ist. Hey, die sind praktisch alle eingeschwommen!!! Eingeschwommen, gebt euch das mal.. Ich bin froh wenn ich einigermassen in den Neopren reinkomme!! Ok, reingequetscht und ab an den Start... Eigentlich wusste niemand so recht wo man durchschwimmen sollte (links von den orangen Dingern, rechts bei den Gelben?? Umgekehrt, unten durch?? Fragen über Fragen). Somit entschloss ich mich, doch nicht die Führung zu übernehmen und schön den andern nachzuschwimmen :)))
28 Minuten und 10 Sekunden später kam ich wieder aus dem Lago Maggiore (Zürich => 28:01 Minuten), wechselte in 3 Minuten und 12 Sekunden in die Veloausrüstung (Zürich => 2:51 Minuten) und düste los. Die neue Trinkflasche verlor ich bei Kilometer 2, grandios!!! Danach fluchte ich 20 Kilometer lang, denn das Tessin ist definitiv nicht so flach wie gedacht. Es ging der Maggia entlang bei Avegno und Gordévio vorbei, was für eine scheiss Strasse. Bei uns wäre die Strasse für 2 Jahre nur einseitig befahrbar und dafür danach rundumerneuert!!!! Beim Rückweg noch 4 km kreuz und quer durch Locarno, was für eine scheiss Streckenführung!!! Irgendwelche "Schlängelwege" bis wir schlussendlich wieder im Lido waren. Habe ich schon erwähnt dass die Strassen für den Verkehr NICHT gesperrt waren?? Die 20 km Rückweg verbrachte ich halbwegs bremsend, damit ich nicht in einem Auto landete!!!
1 Stunde 14 Minten und 12 Sekunden (Zurigo 1 Stunde 12 Minuten und 9 Sekunden) waren auf dem Rennrad verstrichen, es war definitiv Zeit aufzuholen!!! Ich wechselte innert 1 Minute und 42 Sekunden in den Renn-Modus (Zürich 2 Minuten 30 Sekunden), gab meiner Frau noch einen Kuss, weitere 2 Sekunden waren weg (Zürich => kein Kuss). Als sie mir sagte dass rund 1 Stunde und 47 Minuten vorbei waren, wusste ich, dass ich einen relativ schnellen 10km-Lauf hinlegen musste. Keinen schnellen 10km-Triathlon-Lauf, sondern einen richtig richtig schnellen "normalen" Lauf...
Ich gab mir 1km, damit sich die Muskeln an das Laufen gewöhnen konnten und dachte mir, die erste Runde schnell und danach "Grind acha und seggla"... Bis Kilometer 3 lief ich mit Monica Seles (oder Maria Sharapova), ich war mir nicht sicher ob wir gerade Sex hatten, oder ob sie immer so laut schnauft und stöhnt... Das wollte ich mir keine 10km antun und verschärfte das Tempo. Erste 5km in 20 Minuten und 32 Sekunden, ich wusste dass ich nicht langsamer werden durfte. In Zürich genoss ich das Rennen und dachte "Hauptsache nach dem Rennen nicht voll am Arsch". Dieses Mal pfiff ich darauf, hoffte dass Infusionen (schu mitgmacht), Transfusionen (schu mitgmacht) und Transplantationen (nai, no nit!) bereit seien... Die zweite Runde etwa gleich schnell, somit sackstarke 41 Minuten und 6 Sekunden für den Lauf (Zurigo 44:59 Minuten), also fast 4 Minten schneller als in Zürich...
Somit reichte es für eine klare Zeit unter 2 1/2 Stunden. Höchstzufrieden ging's wieder Richtung Chur, Gummibärli, Nutella-Brötli und ganz viel Käse :)))
Gehts noch schneller?? Definitiv... Ich bin ein eher nicht ganz so uu huara guter Rennrad-Fahrer. Ich muss im Winter ein paar Stündli auf dem Spinning-Rad verbringen. Zudem liegt es sicher auch beim Material, ob ich jedoch extra ein Triathlon-Renner kaufe, määääääääh, eher nicht. Aber bei den Wechsel ist sicher auch noch die eine oder andere Sekunde drin. Zudem ist natürlich auch klar, dass ich das ganze immer mit einer GROOOOOOSSEN Portion Lockerheit und Spass nehme (im Gegensatz zu den 114 vor mir Klassierten). Einwärmen, ich doch nicht!! Lieber mit Ahu rumhampeln. Strecke studieren, ich doch nicht, lieber noch ein grosses Glace am Vorabend. Pasta-Plausch?? Wer isst schon Pasta vor dem Wettkampf (die 114 vor mir Klassierten!!) wenn man eine feine Pizza mit Vorspeise und Dessert essen kann. Andere laufen im Neopren rum und wärmen sich auf, ich stehe mit Flip-Flop wie ein Tourist mit meinem Rucksack in der Gegend rum und suche meinen Platz in der Wechselzone....
Meine Frau sagt mir nach jedem Rennen das Gleiche. Es sei eigentlich erstaunlich, wie schnell ich bin, mit "meiner Art". Wenn ich das Ganze seriös und mit mehr Ernst machen würde, wäre sehr viel möglich. Vielleicht sogar ein Sixpack?? :))
Ob ich mich ändere??? Wer mich kennt, kennt auch die Antwort :)))
In diesem Sinne "a guata Start in t'Wucha"
2 Stunden 28 Minuten und 25 Sekunden => Platz 115 von 350 Gestarteten
Wow, bin ich stolz auf mich... Oder so :))
Doch wie kam es dazu... Die Vorzeichen waren nämlich alles andere als gut...
Am Freitag Abend entschloss ich mich noch kurzfristig, ein Abstecherli an den Gänggali-Markt in Chur zu machen. Somit am Samstag um 06:00 Uhr auf, Sachen packen und ab an den Gänggali-Markt. Wie immer "an uuu huara Puff", ein Riesengedränge, der Himmel weinte leicht (as hät tröpflet!) und alle waren bereits zum Sturm auf die besten Plätze bereit... Ich konnte mich mit Ellbogen-Einsatz gut platzieren und machte mich mit meinen Sachen breit. 4 Stunden rumstehen später hatte ich praktisch alles verkauft und dafür über CHF 200.-- mehr im Hosensack.
Dann nach Hause, für den Triathlon gepackt und auf nach Locarno. Zuerst Hotel suchen, 58 Umwege, Gepäck abgeladen und Richtung Startnummern-Ausgabe ans Lido. Wieder 72 Umwege und knapp vor 17:00 Uhr die begehrte Startnummer in den Händen. Ich merkte meine extrem müden Beine und vom vielen Rumstehen und Rumlaufen hatte ich mir zwei Blasen an den Fersen geholt, yeah!!! Vor lauter Wut eine Lasagne zum Znacht bestellt, diese nach kurzer Diskussion mit Ahu gegen ihre Pizza (han i nit gäära Papa) getauscht und somit gab es anstatt ein Pasta-Plausch für mich eine Pizza-Party... Suuuper Vorbereitung!!
Am Sonntag um 06:30 Uhr auf, zum Zmorga und Richtung Start. Dann merkte ich, dass ich sowohl Trinkflasche wie auch den Nummernhalter zuhause vergessen hatte!! Yeah!!! Nummernhalter nachgekauft, Trinkflasche nachgekauft und ab in die Wechselzone um die Konkurrenz zu studieren..
In Locarno hat es genau 350 Startplätze, das heisst dass die Clowndichte relativ uuu sehr gering und die Sixpackdichte relativ sehr hoch ist. Hey, die sind praktisch alle eingeschwommen!!! Eingeschwommen, gebt euch das mal.. Ich bin froh wenn ich einigermassen in den Neopren reinkomme!! Ok, reingequetscht und ab an den Start... Eigentlich wusste niemand so recht wo man durchschwimmen sollte (links von den orangen Dingern, rechts bei den Gelben?? Umgekehrt, unten durch?? Fragen über Fragen). Somit entschloss ich mich, doch nicht die Führung zu übernehmen und schön den andern nachzuschwimmen :)))
28 Minuten und 10 Sekunden später kam ich wieder aus dem Lago Maggiore (Zürich => 28:01 Minuten), wechselte in 3 Minuten und 12 Sekunden in die Veloausrüstung (Zürich => 2:51 Minuten) und düste los. Die neue Trinkflasche verlor ich bei Kilometer 2, grandios!!! Danach fluchte ich 20 Kilometer lang, denn das Tessin ist definitiv nicht so flach wie gedacht. Es ging der Maggia entlang bei Avegno und Gordévio vorbei, was für eine scheiss Strasse. Bei uns wäre die Strasse für 2 Jahre nur einseitig befahrbar und dafür danach rundumerneuert!!!! Beim Rückweg noch 4 km kreuz und quer durch Locarno, was für eine scheiss Streckenführung!!! Irgendwelche "Schlängelwege" bis wir schlussendlich wieder im Lido waren. Habe ich schon erwähnt dass die Strassen für den Verkehr NICHT gesperrt waren?? Die 20 km Rückweg verbrachte ich halbwegs bremsend, damit ich nicht in einem Auto landete!!!
1 Stunde 14 Minten und 12 Sekunden (Zurigo 1 Stunde 12 Minuten und 9 Sekunden) waren auf dem Rennrad verstrichen, es war definitiv Zeit aufzuholen!!! Ich wechselte innert 1 Minute und 42 Sekunden in den Renn-Modus (Zürich 2 Minuten 30 Sekunden), gab meiner Frau noch einen Kuss, weitere 2 Sekunden waren weg (Zürich => kein Kuss). Als sie mir sagte dass rund 1 Stunde und 47 Minuten vorbei waren, wusste ich, dass ich einen relativ schnellen 10km-Lauf hinlegen musste. Keinen schnellen 10km-Triathlon-Lauf, sondern einen richtig richtig schnellen "normalen" Lauf...
Ich gab mir 1km, damit sich die Muskeln an das Laufen gewöhnen konnten und dachte mir, die erste Runde schnell und danach "Grind acha und seggla"... Bis Kilometer 3 lief ich mit Monica Seles (oder Maria Sharapova), ich war mir nicht sicher ob wir gerade Sex hatten, oder ob sie immer so laut schnauft und stöhnt... Das wollte ich mir keine 10km antun und verschärfte das Tempo. Erste 5km in 20 Minuten und 32 Sekunden, ich wusste dass ich nicht langsamer werden durfte. In Zürich genoss ich das Rennen und dachte "Hauptsache nach dem Rennen nicht voll am Arsch". Dieses Mal pfiff ich darauf, hoffte dass Infusionen (schu mitgmacht), Transfusionen (schu mitgmacht) und Transplantationen (nai, no nit!) bereit seien... Die zweite Runde etwa gleich schnell, somit sackstarke 41 Minuten und 6 Sekunden für den Lauf (Zurigo 44:59 Minuten), also fast 4 Minten schneller als in Zürich...
Somit reichte es für eine klare Zeit unter 2 1/2 Stunden. Höchstzufrieden ging's wieder Richtung Chur, Gummibärli, Nutella-Brötli und ganz viel Käse :)))
Gehts noch schneller?? Definitiv... Ich bin ein eher nicht ganz so uu huara guter Rennrad-Fahrer. Ich muss im Winter ein paar Stündli auf dem Spinning-Rad verbringen. Zudem liegt es sicher auch beim Material, ob ich jedoch extra ein Triathlon-Renner kaufe, määääääääh, eher nicht. Aber bei den Wechsel ist sicher auch noch die eine oder andere Sekunde drin. Zudem ist natürlich auch klar, dass ich das ganze immer mit einer GROOOOOOSSEN Portion Lockerheit und Spass nehme (im Gegensatz zu den 114 vor mir Klassierten). Einwärmen, ich doch nicht!! Lieber mit Ahu rumhampeln. Strecke studieren, ich doch nicht, lieber noch ein grosses Glace am Vorabend. Pasta-Plausch?? Wer isst schon Pasta vor dem Wettkampf (die 114 vor mir Klassierten!!) wenn man eine feine Pizza mit Vorspeise und Dessert essen kann. Andere laufen im Neopren rum und wärmen sich auf, ich stehe mit Flip-Flop wie ein Tourist mit meinem Rucksack in der Gegend rum und suche meinen Platz in der Wechselzone....
Meine Frau sagt mir nach jedem Rennen das Gleiche. Es sei eigentlich erstaunlich, wie schnell ich bin, mit "meiner Art". Wenn ich das Ganze seriös und mit mehr Ernst machen würde, wäre sehr viel möglich. Vielleicht sogar ein Sixpack?? :))
Ob ich mich ändere??? Wer mich kennt, kennt auch die Antwort :)))
In diesem Sinne "a guata Start in t'Wucha"
Freitag, 5. September 2014
Tessin-Wuchaend
Die erste Jagd-Woche ist vorbei. (Fast) Alle die ich kenne waren schon erfolgreich und haben bereits einen Hirsch, eine Gemse oder einen Pinguin in der Gefriertruhe. Weiter so, es gibt noch viele (halb-)leere Gefriertruhen in Graubünden :))
Ich werde meine Wildsaison heute Abend im Term Bel in Domat/Ems starten, weniger streng und ich muss auch keine drei Wochen Ferien nehmen, haha...
Ansonsten steht das Wochenende unter dem Motto "Sonnenstube Schweiz", es geht nämlich ins Tessin. Morgen vielleicht noch ein Sprüngli auf den "Gänggali-Markt", danach nach Hause und ab ins Tessin, Locarno um genau zu sein. Am Samstag gemütlich in Locarno rumschlendern, am Abend ein feiner Znacht und am Sonntag dann ein bisschen Schwimmen, danach noch eine Velo-Tour durchs Hinterland von Locarno und am Schluss eventuell noch ein Spaziergang rund um Locarno. So der Plan.... Nebst der Kilchberger Schwinget steht am Sonntag nämlich ein weiterer Sporthöhepunkt auf dem Programm, es ist Triathlon-Zeit....
Nach dem 29-Sekunden-Debakel von Zürich => http://churerbilly.blogspot.ch/2014/07/29-sekunden.html hatte ich mich ja entschlossen, in diesem Jahr nochmals einen Triathlon zu absolvieren, um die magische 2 1/2 Stunden-Grenze knacken zu können. Nach den Sommerferien hatte ich somit noch rund 1 1/2 Monate Zeit um zu trainieren und noch 1-2 Kilo abzunehmen.
=> das mit dem Gewicht hat vollllll nicht geklappt (danke an die Mega M&M!!)
=> das mit dem Training auch nicht so ganz (zweimal auf dem Rennvelo, klasse Schlegel!!)
Trotzdem bin ich wie immer bruuuutal optimistisch. Zum ersten Mal an einem Wettkampf schlafe ich am Wettkampf-Ort, damit ich nicht in Allerherrgottsfrühe aufstehen muss. Ich habe das Wettkampf-Reglement gelesen!! Und das Streckenprofil so richtig studiert. Also eigentlich dachte ich ja das Tessin sei flach, aber nein, auf dem Fahrrad geht es 20km stetig nach oben. Das Schöne daran ist, dass es danach 20km runter geht, auf die freue ich mich :))
Trotz wirklich wirklich wirklich nicht ganz so guter Vorbereitung (aber wenn bin i das au amol??) nehme ich wieder die 2 1/2 Stunden-Marke ins Visier. Abklärungen haben ergeben, dass es keine Deutsche Streckenposten geben wird, die mir wieder alles vermasseln, es kann also fast nichts schief gehen....
Gewichtsmässig wollte ich eigentlich wieder auf 72kg unten sein bis zum Triathlon. Das hat nicht geklappt. Die Waage zeigte zwar 300 Gramm weniger als letzte Woche an, es waren jedoch immer noch 1.1kg zuviel. Aber alles Muskeln in den Beinen, welche mich mit einer Spitzenzeit von 2 Stunden 29 Minuten und 57 Sekunden ins Ziel tragen werden... Hoffe ich mal ;)))
Ob's geklappt hat, das erfahrt ihr am Montag... Schönes erholsames Wochenende... Und all den Rehen, Gemsen und Hirschen eine erholsame Woche, bevor's wieder losgeht!!
Ich werde meine Wildsaison heute Abend im Term Bel in Domat/Ems starten, weniger streng und ich muss auch keine drei Wochen Ferien nehmen, haha...
Ansonsten steht das Wochenende unter dem Motto "Sonnenstube Schweiz", es geht nämlich ins Tessin. Morgen vielleicht noch ein Sprüngli auf den "Gänggali-Markt", danach nach Hause und ab ins Tessin, Locarno um genau zu sein. Am Samstag gemütlich in Locarno rumschlendern, am Abend ein feiner Znacht und am Sonntag dann ein bisschen Schwimmen, danach noch eine Velo-Tour durchs Hinterland von Locarno und am Schluss eventuell noch ein Spaziergang rund um Locarno. So der Plan.... Nebst der Kilchberger Schwinget steht am Sonntag nämlich ein weiterer Sporthöhepunkt auf dem Programm, es ist Triathlon-Zeit....
Nach dem 29-Sekunden-Debakel von Zürich => http://churerbilly.blogspot.ch/2014/07/29-sekunden.html hatte ich mich ja entschlossen, in diesem Jahr nochmals einen Triathlon zu absolvieren, um die magische 2 1/2 Stunden-Grenze knacken zu können. Nach den Sommerferien hatte ich somit noch rund 1 1/2 Monate Zeit um zu trainieren und noch 1-2 Kilo abzunehmen.
=> das mit dem Gewicht hat vollllll nicht geklappt (danke an die Mega M&M!!)
=> das mit dem Training auch nicht so ganz (zweimal auf dem Rennvelo, klasse Schlegel!!)
Trotzdem bin ich wie immer bruuuutal optimistisch. Zum ersten Mal an einem Wettkampf schlafe ich am Wettkampf-Ort, damit ich nicht in Allerherrgottsfrühe aufstehen muss. Ich habe das Wettkampf-Reglement gelesen!! Und das Streckenprofil so richtig studiert. Also eigentlich dachte ich ja das Tessin sei flach, aber nein, auf dem Fahrrad geht es 20km stetig nach oben. Das Schöne daran ist, dass es danach 20km runter geht, auf die freue ich mich :))
Trotz wirklich wirklich wirklich nicht ganz so guter Vorbereitung (aber wenn bin i das au amol??) nehme ich wieder die 2 1/2 Stunden-Marke ins Visier. Abklärungen haben ergeben, dass es keine Deutsche Streckenposten geben wird, die mir wieder alles vermasseln, es kann also fast nichts schief gehen....
Gewichtsmässig wollte ich eigentlich wieder auf 72kg unten sein bis zum Triathlon. Das hat nicht geklappt. Die Waage zeigte zwar 300 Gramm weniger als letzte Woche an, es waren jedoch immer noch 1.1kg zuviel. Aber alles Muskeln in den Beinen, welche mich mit einer Spitzenzeit von 2 Stunden 29 Minuten und 57 Sekunden ins Ziel tragen werden... Hoffe ich mal ;)))
Ob's geklappt hat, das erfahrt ihr am Montag... Schönes erholsames Wochenende... Und all den Rehen, Gemsen und Hirschen eine erholsame Woche, bevor's wieder losgeht!!
Montag, 28. Juli 2014
29 Sekunden
29 Sekunden war es am Schluss, die mir fehlten, um schneller als 2 1/2 Stunden zu sein. Und wisst ihr wer Schuld daran war?? EIN DEUTSCHER !!! Da ich nach der Rennvelo-Strecke meinen Helm bereits etwas zu früh geöffnet hatte, hielt mich ein Streckposten auf (deutscher Staatsangehöriger) und gab mir ein Referat über die Regeln an einem Triathlon!! Was für ein IDIOOOOT !!! Ich wisse genau dass ich mich und meine Kollegen gefährde, bla bla bla... Ich öffnete meinen Velohelm etwas zu früh, ich zog ihn nicht ab, ich öffnete nur die Lasche zu früh... Die Zuschauer tobten (siehe unten)!!!
Aber von Anfang an...
Tagwache um 05:40, büäh... Durch meinen Fanclub (Sidi, Jamie, Ahu) wurde ich nach Zürich chauffiert, im Auto noch etwas ausgeruht und trotzdem war es irgendwie früh in Zürich. Das Fahrrad musste 2 1/2 Stunden vorher in der Wechselzone eingecheckt, die Startnummer 2 Stunden vorher abgeholt werden. Somit hiess es früh in Zürich sein und danach lange warten... Fahrrad positionieren, alles bereit legen, Laufsachen vorbereiten, auch schön "püscheln" und nicht mehr zuviel bewegen... Darin bin ich gut :))

7 Wochen Zeit zum trainieren habe ich noch und ihr müsst euch somit nochmals 7 Wochen Triathlon-Zeugs anhören, hahahaha.... Bis dann finde ich auch noch die 29 Sekunden Rückstand zur goldenen 2 1/2 Stunden-Marke.... Und ihr seid hoffentlich "quasi live" dabei.....
Auch am Sonntag fühlte ich mich wirklich gut, am Morgen gings sogar zum lockeren Auslaufen mit Jamie. Und natürlich mussten die verbrannten Kalorien wieder aufgenommen werden, mit Burger King und Capuns zum Znacht sollte dies jedoch mehr als gelungen sein :)))
So, wünsche einen guten Start in die Woche
Euer Billy Blogsberg
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| DER DEUTSCHE!!! |
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| Tobende Zuschauer |
Aber ehrlich gesagt ist es nicht so schlimm. Ich lief eine neue persönliche Bestzeit, rund 2 1/2 Minuten schneller als die bisher beste Zeit, nicht schlecht. Insgesamt wurde ich 291ter von 1024 Finishern, also die, die aufgegeben haben nicht dazugezählt, sonst wären es rund 1250. Also im vordersten Viertel, nicht sooo schlecht... Und im Gegensatz zu Marathons hat es bei Triathlons keine verkleideten Clowns und auch keine "Pläuschler", sondern zu 99% "ernste Sportler". Hmm, wisst ihr wie ich meine??
Aber von Anfang an...
Tagwache um 05:40, büäh... Durch meinen Fanclub (Sidi, Jamie, Ahu) wurde ich nach Zürich chauffiert, im Auto noch etwas ausgeruht und trotzdem war es irgendwie früh in Zürich. Das Fahrrad musste 2 1/2 Stunden vorher in der Wechselzone eingecheckt, die Startnummer 2 Stunden vorher abgeholt werden. Somit hiess es früh in Zürich sein und danach lange warten... Fahrrad positionieren, alles bereit legen, Laufsachen vorbereiten, auch schön "püscheln" und nicht mehr zuviel bewegen... Darin bin ich gut :))
Um 10:40 Uhr war der Start, also Triathlon-Anzug anziehen, Neopren drüber, Kappe auf, Brille richten und zusammen mit den aktuell 300 besten Freunden ins mittelkalte Nass... Ach, war das ein Spass. Wie befürchtet waren die ersten 10 Minuten reiner Positionen-Kampf, mit Ellbogen-Schlägen, Fusstritten und so weiter... Dann noch ein viertel Stündchen länger Schwimmen und raus aus dem Wasser.. Schwimmen war wie angenommen nicht unbedingt das Problem, beim Schwimmen lag ich in meiner Kategorie sogar auf dem 29. Rang, war unter den 200 Besten insgesamt...
![]() |
| Finde das Fahrrad |

Danach das Spielchen "Finde das Fahrrad", rauf aufs Rad und drei Runden am Zürich-Seeufer entlang.. Das "Velölen" ist definitiv die Disziplin, bei der ich noch am Meisten rausholen kann... Oder die andern irgendwie schneller als ich sind... Vielleicht sollte ich weniger nach Arosa raufkrachseln und mehr "Tempo bolzen"... So irgendwie...
Eigentlich möchte ich es nicht mehr erwähnen, aber nach drei Runden stand so ein Deutscher am Strassenrand und kontrollierte, dass Alles mit rechten Dingen zu- und hergeht... Und fand einen armen, kleinen, dicklichen Bündner, der sein Helmverschluss zu früh öffnete... Könnte ja weiss nicht was passieren, ein Komet stürzt auf Zürich, Hagelstürme oder was auch immer.. Ach nein, der Helm war ja noch immer auf dem Kopf, nur der Bändel war schon geöffnet... Ich erhol mich fast nicht mehr... Die Deutschen Mesut, Sami und so weiter hatten im Sommer sogar ein paar Sympathie-Punkte für ihr Land gesammelt, und dann das....
Egal, runter vom Rad, Helm weg, Schuhe weg und Laufschuhe angezogen, noch 10 km "rennen" bis ins Ziel. Die Rennstrecke war super, ich fühlte mich gut, hatte noch genug Kraft und war sehr gut drauf. Kein einziges Mal "1 km han i jetzt, nur no 9 km" und so Psycho-Zeugs... Mental also sackstark :)))
Im Ziel waren es dann offizielle 2 Stunden 30 Minuten und 28 Sekunden... 2 1/2 Minuten schneller als meine bisherzige Bestzeit. Ich schwankte zwischen "uuu huara zfrida" und "scheisse, 29 Sekunden"... Und was macht man in so einem Moment???? Man geht während der Massage mit seinem extrem schlauen Smartphone ins Internet und meldet sich für den Triathlon in Locarno an... Hoffe dort hat es keine deutschen Helfer ;)))
Auch am Sonntag fühlte ich mich wirklich gut, am Morgen gings sogar zum lockeren Auslaufen mit Jamie. Und natürlich mussten die verbrannten Kalorien wieder aufgenommen werden, mit Burger King und Capuns zum Znacht sollte dies jedoch mehr als gelungen sein :)))
So, wünsche einen guten Start in die Woche
Euer Billy Blogsberg
Freitag, 25. Juli 2014
Vorbericht
Um gleich die Gewichtfrage aus dem Weg zu räumen => minus 400 Gramm, somit jetzt 73.8 kg. schwer. Also eigentlich bin ich überrascht, dass ich überhaupt abgenommen habe, denn in der Vor-Wettkampf-Woche habe ich relativ viel gegessen und uuu huara gemütlich trainiert. Aber jo nu, dann ist es halt so, 400 Gramm weniger...
Jetzt aber zu Morgen... Es gibt ja eine Weisheit über Triathleten..
"Wie erkennt man einen Triathleten??? => Muss man nicht erkennen, er erzählt es dir sowieso!"
So ist das ungefähr.... Marathon-Läufer sind ja eine Katastrophe. Jeder der einen Marathon gelaufen ist hat das Gefühl, er sei jetzt in einem besonderen erlauchten Kreis. Quasi ein Auserwählter. Läuft rum wie wenn er gerade den Mount Everest bestiegen oder den Friedensnobel-Preis gewonnen hat.
Triathleten sind noch viel viel schlimmer :)))
Die laufen rum wie wenn sie auf dem Mond gewesen wären, die Schlacht von Blackwater alleine gewonnen haben oder Sheldon Cooper beim Wissensquiz besiegt hätten...
Da ja jeder einen Marathon laufen kann (brucht nur a paar Turnschuah, Hosa, T-Shirt und viiiiiel Zyt), ist das beim Triathlon ganz anders. So verhält sich der Triathlet dann auch. Jeder der es wissen will (oder auch nicht) muss sich anhören wie streng das Training ist, wie brutal extrem hart so ein Triathlon ist und so weiter und so weiter... Triathleten, tztztz...
Wisst ihr was das Hauptproblem beim Triathlon ist?? Die Vorbereitung, all das Gepäck mitschleppen und das ganze Umziehen zwischen den Disziplinen...
Gestartet wird im Zürich See, 1.5 km plantschen. Wer schon mal mit 500 anderen Leuten zusammen in einen See gehüpft und geschwommen ist, weiss wie doof das Ganze ist. In den ersten 5 Minuten erhält man rund 10 Ellbogen ins Gesicht (Rücksichtsloses Pack!!) und die Schwimmbrille verrutscht dabei jedes Mal. Während dem Schwimmen hat man auch die ganze Zeit irgendwelche Füsse im Gesicht und wo man durchschwimmen muss, ist man sich auch nie ganz sicher. Daher führe ich nie, ich wüsste nicht wohin es geht, so schwimme ich einfach immer jemandem hinterher :)))
Dann kommt das Highlight jedes Triathlons.... Das Ausziehen des Neopren-Anzugs :)))
Wisst ihr was noch viel geiler wäre, einen Rückwärts-Triathlon, zuerst laufen, dann Rennrad und am Schluss schwimmen. Besser als Neopren ausziehen ist nämlich nur noch Neopren anziehen, das wäre lustig, all die Athleten die im Vollstress einen Neopren-Anzug anziehen :)))
Wie gesagt, aus dem Wasser raus, Neopren weg, Schwimmbrille weg, Socken, Veloschuhe, Helm, Handschuhe, Sonnenbrille und Helm anziehen und schon gehts auf's Rennrad. 40 km, irgendwie schon machbar. Ok, Kachelmann (voll unschuldig!!) hat am Samstag Gewitter in Zürich angesagt, ideal für die Abfahrten, das gibt tolle Bilder :)))
Danach Helm ab, Radschuhe aus und Laufschuhe an. Zum Abschluss noch 10 km rennen, sicher auch irgendwie machbar. Der Wechsel der Disziplinen ist immer etwas gewöhnungsbedürftig. Da sich die Muskulatur immer umstellen muss, braucht man immer ein paar Minuten bis man den Rythmus gefunden hat und die Muskeln auch wissen, was sie genau machen müssen.... Aber auch wenn es nicht so tönt, es macht an uu huara Spass :))
Habe ich ein Ziel?? Also eigentlich sage ich allen die fragen "Hauptsach duurakho". Aber euch kann ich es ja sagen... Beim letzten Züzi-Triathlon hatte ich 2 Stunden 32 Minuten und 33 Sekunden. Somit wäre es halt "schu no schön", wenn ich unter 2 1/2 Stunden bleiben würde. Schau mer mal...
Ach ja, das Allerschönste an so einem Wettkampf ist ja, dass man fast schon verpflichtet ist, am Vortag und vor dem Wettkampf viele Kohlenhydrate zu essen. Das heisst für mich heute den ganzen Tag meine geliebten "Flapjacks" essen, yeah!!!!
Man hört sich, am Montag wahrscheinlich mit einem grossen Bericht zum Triathlon...
Wünsche ein schönes Wochenende
Jetzt aber zu Morgen... Es gibt ja eine Weisheit über Triathleten..
"Wie erkennt man einen Triathleten??? => Muss man nicht erkennen, er erzählt es dir sowieso!"
So ist das ungefähr.... Marathon-Läufer sind ja eine Katastrophe. Jeder der einen Marathon gelaufen ist hat das Gefühl, er sei jetzt in einem besonderen erlauchten Kreis. Quasi ein Auserwählter. Läuft rum wie wenn er gerade den Mount Everest bestiegen oder den Friedensnobel-Preis gewonnen hat.
Triathleten sind noch viel viel schlimmer :)))
Die laufen rum wie wenn sie auf dem Mond gewesen wären, die Schlacht von Blackwater alleine gewonnen haben oder Sheldon Cooper beim Wissensquiz besiegt hätten...
Da ja jeder einen Marathon laufen kann (brucht nur a paar Turnschuah, Hosa, T-Shirt und viiiiiel Zyt), ist das beim Triathlon ganz anders. So verhält sich der Triathlet dann auch. Jeder der es wissen will (oder auch nicht) muss sich anhören wie streng das Training ist, wie brutal extrem hart so ein Triathlon ist und so weiter und so weiter... Triathleten, tztztz...
Wisst ihr was das Hauptproblem beim Triathlon ist?? Die Vorbereitung, all das Gepäck mitschleppen und das ganze Umziehen zwischen den Disziplinen...
Gestartet wird im Zürich See, 1.5 km plantschen. Wer schon mal mit 500 anderen Leuten zusammen in einen See gehüpft und geschwommen ist, weiss wie doof das Ganze ist. In den ersten 5 Minuten erhält man rund 10 Ellbogen ins Gesicht (Rücksichtsloses Pack!!) und die Schwimmbrille verrutscht dabei jedes Mal. Während dem Schwimmen hat man auch die ganze Zeit irgendwelche Füsse im Gesicht und wo man durchschwimmen muss, ist man sich auch nie ganz sicher. Daher führe ich nie, ich wüsste nicht wohin es geht, so schwimme ich einfach immer jemandem hinterher :)))
Dann kommt das Highlight jedes Triathlons.... Das Ausziehen des Neopren-Anzugs :)))
Wisst ihr was noch viel geiler wäre, einen Rückwärts-Triathlon, zuerst laufen, dann Rennrad und am Schluss schwimmen. Besser als Neopren ausziehen ist nämlich nur noch Neopren anziehen, das wäre lustig, all die Athleten die im Vollstress einen Neopren-Anzug anziehen :)))
Wie gesagt, aus dem Wasser raus, Neopren weg, Schwimmbrille weg, Socken, Veloschuhe, Helm, Handschuhe, Sonnenbrille und Helm anziehen und schon gehts auf's Rennrad. 40 km, irgendwie schon machbar. Ok, Kachelmann (voll unschuldig!!) hat am Samstag Gewitter in Zürich angesagt, ideal für die Abfahrten, das gibt tolle Bilder :)))
Danach Helm ab, Radschuhe aus und Laufschuhe an. Zum Abschluss noch 10 km rennen, sicher auch irgendwie machbar. Der Wechsel der Disziplinen ist immer etwas gewöhnungsbedürftig. Da sich die Muskulatur immer umstellen muss, braucht man immer ein paar Minuten bis man den Rythmus gefunden hat und die Muskeln auch wissen, was sie genau machen müssen.... Aber auch wenn es nicht so tönt, es macht an uu huara Spass :))
Habe ich ein Ziel?? Also eigentlich sage ich allen die fragen "Hauptsach duurakho". Aber euch kann ich es ja sagen... Beim letzten Züzi-Triathlon hatte ich 2 Stunden 32 Minuten und 33 Sekunden. Somit wäre es halt "schu no schön", wenn ich unter 2 1/2 Stunden bleiben würde. Schau mer mal...
Ach ja, das Allerschönste an so einem Wettkampf ist ja, dass man fast schon verpflichtet ist, am Vortag und vor dem Wettkampf viele Kohlenhydrate zu essen. Das heisst für mich heute den ganzen Tag meine geliebten "Flapjacks" essen, yeah!!!!
Man hört sich, am Montag wahrscheinlich mit einem grossen Bericht zum Triathlon...
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