Sonntag, 19. April 2020

Ostern 2020

Na, die Osterhasen und die Leckereien schon verdaut??
Ich arbeite aktiv dran, aber könnte noch etwas länger dauern, hahaha... Mein Post dauerte auch schon etwas länger, seit Ostern sind ja quasi 1830 Infizierte und 2 Quarantänen vergangen...

Aber zu meinen Ostern und dem Elefäntli-Marathon will ich doch noch noch kurz zurückschauen. Das Osterspektakel startete nämlich spektakulär. Am Donnerstag fand der 2. "After-Work-Nach-Hause-Run-Vaduz-Chur" statt. Am Name des Events könnte man eigenltich no arbeiten :))
Nachdem ich bei der ersten Durchführung den direkten Weg nach Hause gesucht hatte, nahm ich dieses Mal den Umweg über den St. Luzisteig. Für alle Nicht-Bündner, beim ersten Mal joggte ich durch den St. Bernardino-Tunnel, beim zweiten Mal überquerte ich den St. Bernardino-Pass. In Kilometer 35 verglichen mit 41, in Höhenmeter 0 zu 700... Alles eigentlich musste ich fast unmenschliches leisten (ok, etwas übertrieben!! hahaha)


Also startete ich locker-flockig in Vaduz, zuerst ca. 8 Kilometer einrollen bis Balzers und danach Richtung St. Luzisteig. Die Militaristen unterstützten mich beim Aufstieg mit aufmunternden Sprüchen "nicht mehr weit" oder "los los, auf gehts"... Ach, ich liebe solche Sprüche, büäh....
Oben angekommen ging es durch den Wald Richtung Bündner Herrschaft. Die Zeit war gut, also dachte ich mir, ich versuche es durchzuziehen. Wenn es mich "verbläst", hätte ich ja 4 Tage Zeit gehabt, mich wieder zu erholen....

Aber ich zog es dann die ganzen (fast) 42 Kilometer durch und kam nach 3 Stunden und 41 Minuten erschöpft und mit einem leichten Sonnenbrand auf dem Kopf in Chur an. Dabei war ich doch immer so überzeugt davon, dass mein Haar so dicht und voll ist und verstand mein Umfeld nicht, wenn sie sagten, dass ich langsam Richtung "schütteres Haar" tendiere...


Auf alle Fälle waren fast 4000 Kalorien verbraucht, das sollte doch für 4 Tage Ostern reichen, oder nicht?? Aber es kam anders...
Am Karfreitag erwartete ich eigentlich Muskelkater, aber nebst müden Beinen hatte ich keine Beschwerden. Also ging es auf ein lockeres Erholungsründchen, eine Stunde joggen um die Beine zu lockern. Danach ging der Osterfood-Marathon los.

Es wurde gegrillt, "gespargelt", "gepastarisiert", viel Schokolade gegessen und und und... Zusammengefasst wurde einfach viel zu viel und viel zu ungesund gegessen. Da hat nicht mal ein Marathon gereicht, ein täglicher Marathon wäre wohl nötig gewesen.

Ueber Ostern folgte danach der grösste persönliche sportliche Misserfolg der letzten Jahr.
Ich ging als grosser Favorit in die "Familie-Schlegel-Oster-Games-2020". Mit Hilfe von 12 verschiedenen Disziplinen sollte der grösste und beste Athlet der Familie bestimmt werden. Dabei ging es um Wissen, um körperliche Fähigkeiten, um Menschenkenntnis und um viel Disziplin...



Wettkämpfe wie "wieviele Maltesers schafft Tochter Ahu auf einmal ins Mund zu nehmen", "Eier-Hindernisslauf", "Schere, Stein, Papier" oder "Ostereier-Zielwerfen" sollten zeigen, wer der "Schlegel-Oster-Champion-2020" wird. Bereits nach 3 Disziplinen war ich hoffnungslos im Hintertreffen, nach dem 1. Tag und 6 Disziplinen war ich letzter und diesen Platz konnte ich nicht mehr verlassen. War ich wohl einfach zu müde vom "After-Work-Nach-Hause-Run-Vaduz-Chur"?? War der Druck zuviel?? Waren die andern einfach besser... Auf alle Fälle hatten wir zwei tolle Tage und eine schöne Ablenkung vom Osterhasen essen...


Sonst alles beim alten bei mir. Das Sixpack ist noch mit ein paar Kilos Fettschicht überdeckt, die Senioren geniessen immer noch die leeren Strassen und die leeren Läden, die Jungen "stayen Home, stayen safe" und die Wirtschaft ist immer mehr am Arsch... Aber hey, man kann ja nicht den ganzen Tag zuhause bleiben, oder ;)

Wir lesen uns, tschö mit ö

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